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01.08.2010 Tausende Marketingspezialisten arbeiten täglich an einem Ziel: Die Transparenz der Preise zu verschleiern und ungünstige oder sogar ungewollte Käufe auszulösen. Die Methoden werden ständig verfeinert. Auch durch Hirnforschung und die Auswertung der Daten, die Käufer mit Kundenkarten unbeabsichtigt den Supermärkten offenbaren.
Der Grund: Die Verkaufsstrategen wollen
vor allem den Durchschnittsbon hochtreiben. Das ist der gemittelte Gesamtwert aller Einkäufe pro
Käufer
und Kassenzettel. Supermärkte laufen erst richtig rund, wenn
der durchschnittliche Kunde Woche für Woche ständig
mehr Geld dort läßt!
Tag für Tag wird Ihnen mit diesen Tricks
die Preisorientierung genommen:
Monaco mit Meerblick
In
verschiedenen Filialen der gleichen Supermarkt-Kette werden
zur gleichen (!) Zeit identische Produkte zu völlig unterschiedlichen Preisen verkauft. Nur weil vielleicht eine große Behörde mit vielen gut verdienenden Beamten um die Ecke des Marktes liegt, wird beim Preis so richtig zugelangt. Wissen Sie etwa, ob Ihr Lieblingsgeschäft nicht viel zu teuer ist? Und ob Sie in einer anderen Filiale der gleichen Kette weniger zahlen müssen? Dreiste Beispiele ...
Der Yankee-Dudler
Erfunden wurden die bunten Supermarkt-Wurfzettel in den USA. Auch bei uns verstopfen sie immer mehr die Briefkästen. Doch bei den in der Werbung aufgeführten Preisen handelt es sich nicht immer um echte Schnäppchen. Nicht selten besteht nur ein Bruchteil der Angebote aus reduzierten Preisen, die einem Marktvergleich auch wirklich standhalten. Dabei wird der gute Glaube vieler Verbraucher schamlos ausgenutzt. Dreiste Beispiele ...
Vampire am Regal
Billigere
Zutaten oder mehr Inhalt für noch mehr Geld - das sind
neue Trends. Früher
hatte man z.B. beim Inhalt noch die Gewissheit: Der Kauf
einer größeren
Packung lohnt sich. Doch das ist
nun Schnee von gestern. Sogar Angebote, die zum Kauf
vieler Einzelpackungen anregen, entpuppen sich häufig als Geldfallen.
Nicht selten ist der Kauf mehrerer Kleinpackungen im Einzelangebot
günstiger
als der Erwerb von ganzen Angebots-Paletten. Dreiste
Beispiele ...
Der Klassiker - weniger für mehr
Erinnern
Sie sich noch, als es Wurstaufschnitt in 100 Gramm Packungen
gab? Jetzt findet man häufig nur noch 80 Gramm als Inhalt. Mittlerweile
hat sich der Verpackungsnepp in deutschen Supermärkten
zur Epidemie ausgeweitet. Immer mehr Waren werden für den Verbraucher
kaum erkennbar verändert. Wer sich nicht immer genau merkt,
welchen Inhalt ein Produkt bislang hatte, sieht beim Einkauf
inzwischen richtig alt aus. Dreiste
Beispiele ...
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